
Der Europäische Verband für zerstörungsfreie Prüfung EFNDT (European Federation for Non-Destructive Testing) wurde im Mai 1998 während der Europäischen Konferenz für Zerstörungsfreie Prüfung (ECNDT) in Kopenhagen gegründet.
Hintergrund hierfür war der Wunsch der ZfP-Gesellschaften, im Rahmen des europäischen Zusammenwachsens auch die zerstörungsfreie Prüfung zu stärken und ihren Einfluss geltend zu machen.
Die DGZfP stellte mit ihrem damaligen Vorsitzenden, Prof. Dr. Dierk Schnitger, den ersten Vorsitzenden des EFNDT. Gleichzeitig und damit verbunden wurde das Sekretariat vom Geschäftsführer der DGZfP, Dr. Rainer Link, übernommen und bis Oktober 2000 geführt.
Dem EFNDT können nur die nationalen ZfP-Gesellschaften beitreten. Ihm gehören inzwischen 28 Vollmitglieder sowie 8 assoziierte Mitglieder an.
Der Zweck des EFNDT ist die Förderung von Forschung, Technologie, Ausbildung, Kommunikation, Entwicklung, Anwendung in der zerstörungsfreien Prüfung. Hierzu gehören:
- Abbau der technischen Barrieren
- Vertretung der Interessen der ZfP-Gemeinschaft in Europa
- Kontakte mit anderen Gesellschaften und regionalen Institutionen innerhalb und außerhalb Europas
- Organisation von Veranstaltungen
- Einrichtung eines europäischen Systems für die Zertifizierung von Personal und Laboratorien.
Es wurden fünf Arbeitsgruppen gegründet, die auf folgenden Gebieten tätig sind:
WG 1: Qualifizierung und Zertifizierung
WG 2: Strahlenschutz und Transport gefährlicher Güter
WG 3: Europäisches Zertifizierungsprogramm
WG 4: Akkreditierung
WG 5: Öffentliche Sicherheit und Sicherheitstechnologie
Die DGZfP e.V. war Organisator der 9. Europäischen Konferenz für Zerstörungsfreie Prüfung im Jahr 2006.