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FAQ Sammlung zur Lecksuche

oder: Was ich schon immer ’mal fragen wollte!

Vorwort:

Wer sich mit der Dichtheitsprüfung und Lecksuche näher beschäftigt kennt die vielfältigen ‚kleinen’ Fragen, die sich um dieses interessante Thema bewegen. Auch den Mitgliedern des Fachausschusses Dichtheitsprüfung (FA DP) der DGZfP begegnen häufig Fragen von Kunden bzw. Anwendern dieses Prüfverfahrens.

Der Fachausschuss hat an dieser Stelle den Versuch unternommen, häufig gestellte Fragen möglichst einfach (d.h. ohne Erläuterung schwieriger physikalischer Zusammenhänge oder Nennung komplizierter mathematischer Formeln) allgemeinverständlich zu beantworten. Das ist nicht immer ganz einfach, aber wir hoffen, dass uns das gelungen ist. Und wenn nicht? Dann scheuen Sie sich bitte nicht, beim FA DP nachzufragen oder uns auch neue FAQ’s zu übersenden – Fragen, die Sie schon immer ’mal stellen wollten!

Nicht die Frage ist dumm, sondern höchstens eine schlechte Antwort von uns!

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Noch ein Hinweis: Bei den Antworten zu den FAQ’s handelt es sich nicht um verbindliche Richtlinien! Trotz sorgfältiger Bearbeitung können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Darum können die DGZfP und die Mitglieder des FA DP für fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen.


FAQ Fragenkatalog

Geräteeigenschaften

  • G1 Wie lange halten die Filamente/Glühkatoden in einem massenspektrometrischen Leckdetektor?
  • G2 Wie lange hält mein Kalibrierleck?
  • G3 Wie genau misst ein Leckdetektor Leckageraten?
  • G4 Bei welchen Beschädigungen eines Kalibrierlecks sollte es nicht mehr verwendet werden?
  • G5 Was bestimmt die kleinste nachweisbare Leckagerate bzw. Konzentrationsänderung bei einem Leckdetektor bzw. Verfahren?
  • G6 Welche Temperaturabhängigkeit hat ein Prüfleck mit Gasvorrat und muss man eine Korrektur einrechnen?

Kalibrierung und Messgenauigkeit

  • K1 Was bezeichnen die Begriffe „Kalibrierung“, „Justierung“ und „Eichung“?
  • K2 Wie oft muss ein Lecksucher justiert werden?
  • K3 Wie oft muss ein Prüfleck/ Referenzleck/ (Testleck) überprüft werden?
  • K4 Kann man mit einem Schnüffler auch quantitativ messen und wenn ja, wie?
  • K5 Was ist bei den Schnüffelverfahren der Unterschied zwischen Justierungen mit Kalibriergas und Justierungen mit einem kalibrierten Prüfleck?
  • K6 Ist ein im Leckdetektor eingebautes Prüfleck allein ausreichend zur Justierung bei quantitativer Dichtheitsprüfung und was ist ggf. zu beachten?
  • K7 Was ist der Unterschied eines Werksprüfzeugnisses zu einem Kalibrierschein (für Prüflecks)?
  • K8 Wie altert ein Prüfleck und wie sind die Auswirkungen. Reicht eine rechnerische Korrektur aus?

Physikalische Grundlagen

  • P1 Warum ist die Diffusionsgeschwindigkeit von Wasserstoff in Luft größer, als die von Helium in Luft?
  • P2 Gibt es eine anschauliche Erklärung für die Leckagerateneinheit mbar l/s?
  • P3 Kann sich ein Prüfgasgemisch entmischen (inhomogene Verteilung oder störende Anreicherung)?
  • P4 Wie kann man Permeation von einem wirklichen Leck („Loch“) unterscheiden?
  • P5 Wie erfolgt die Umrechnung der mit Prüfgasen gemessenen Leckageraten in andere Medien (Gase, Flüssigkeiten)?
  • P6 Ist eine Komponente, die wasserdicht ist auch dicht für andere Flüssigkeiten?
  • P7 Kann durch ein Leck ausströmendes Schutzgas das Eindringen von Luft, besonders Sauerstoff und Wasserdampf, verhindern?
  • P8 Was versteht man unter verblockter Strömung?
  • P9 Was ist der Unterschied zwischen den Angaben Volumenstrom (ccm = cubic centimeter per minute), Normvolumenstrom (Nccm = Normal cubic centimeter per minute) und Standard-Leckagerate (sccm)?

Verfahrensfragen

  • V1 Wie läuft eine Dichtheitsprüfung mit Prüfgas ab?
  • V2 Wie bestimmt man die Prüfzeit bei Druckänderungsverfahren?
  • V3 Warum gibt es lokale und integrale Dichtheitsprüfungen und wann werden sie jeweils angewendet?
  • V4 Welche Gase können bei der Heliumlecksuche mit Massenspektrometern stören und was kann man dagegen tun?
  • V5 Warum kann es sinnvoll sein, mit Prüfgas zu prüfen, wenn nur Flüssigkeitsdichtheit gefordert ist?
  • V6 Warum sollte man keine Wasserdruckprüfung vor der Dichtheitsprüfung durchführen?
  • V7 Darf ich mit niedrigerem Prüfgasdruck prüfen als mein späterer Betriebsdruck ist?
  • V8 Warum ist bei der Prüfung mit Prüfgasen im Gegensatz zu Druckänderungsverfahren keine Stabilisierungszeit erforderlich?
  • V9 Was bedeuten die umgangssprachlichen Begriffe von Dichtheitsangaben, z.B. „wasserdicht“, „öldicht“, „gasdicht“,... für gemessene Leckageraten?
  • V10 Muss das Prüfleck genauso groß wie die zulässige Leckagerate (Rückweisegrenze) sein?
  • V11 Welchen Vorteil hat ein Prüfgas im Vergleich zu Druckabfall- bzw. -anstiegsmessungen?
  • V12 Wie ermittelt man eine sinnvolle Dichtheitsanforderung bei einem Produkt?
  • V13 Ist eine Wasserdruckprüfung auch immer eine Dichtheitsprüfung?
  • V14 Ist eine Gasdruckprüfung auch immer eine Dichtheitsprüfung?
  • V15 Kann mit Ultraschall-Prüftechnik der monetäre Verlust einer Druckluft-Leckage sowie die Größe der Leckage bestimmt werden?
  • V16 Welche Dichtheitsanforderung (Leckagerate) kann mit der akustischen Überprüfung mit Luft-Ultraschall in der Praxis erfüllt werden?

Zertifizierung

  • Z1 Was bedeuten die Qualifizierungsstufen LT1, LT2, LT3 nach DIN EN ISO 9712?
  • Z2 Berechtigt die Qualifikation LT2 auch zur Dichtheitsprüfung von Kälteanlagen?